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Berichte

Hier werde ich möglichst regelmäßig versuchen, Berichte über meine Aktivitäten online zustellen. Dann könnt ihr fast hautnah mitbekommen, was ich die letzte Woche gemacht habe.

 

 

Für einen kleinen "Newsletter" per Mail meldet euch einfach unter meiner alten E-Mailadresse an.

 

 

Bericht 5: Mail Nummer drei

Ein freundliches „Hallo“ an alle auf der anderen Erdhalbkugel!

 

Zuerst einmal wünsche ich euch allen eine schöne Adventszeit und Vorfreude auf Weihnachten. Wie sieht es aus mit Weihnachtsmärkten etc? Schon die ersten Geschenke gekauft? Hier bei mir ist Weihnachten ganz anders. Ich habe hier leider so gar keine Weihnachtsstimmung, da Hochsommer ist, und insgesamt wird Weihnachten hier nicht so gefeiert. Zumindest in schwarzen Familien ist es mehr oder weniger ein normaler Tag, man trifft sich mit Freunden oder Familie zum Grillen oder Picknick. Auch der Geschenkwahnsinn hält sich in Grenzen, traditionell gibt es wohl nur einige neue Anziehsachen für alle wurde mir erzählt. Das einzige was hier Weihnachten anzeigt, sind ein par Weihnachtsbäume in den großen Shoppingmalls.

 

Neues zu berichten gibt es vor allem von meiner Arbeitsstelle. Ich arbeite jetzt seit einiger Zeit halbtags in einer Klinik an der Rezeption und nachmittags in zwei verschiedenen Jugendgruppen. Die Klinik werde ich wohl jedoch in Zukunft wieder verlassen, da dass eine Jugendprojekt jetzt so langsam durchstartet und jetzt mehr Zeit in Anspruch nimmt. Dabei handelt es sich um eine neu gegründete Peer Leader Gruppe. Das sind Jugendliche, die sich in verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt haben und darin bestimmte Themenbereich bearbeiten, die sie interessieren. Das ganze findet in Kooperation mit Deutschland und Brasilien statt, wo es ähnliche Gruppen gibt. Die Gruppe in der ich zurzeit mitarbeite, befasst sich hauptsächlich mit Umweltfragen, gerade mit dem Thema Müllentsorgung. Wir versuchen eine Müllabfuhr oder Mülleimer im Township zu organisieren, da es so was nicht zu geben scheint. Die Folge sind Müllberge in den Straßen und überall in der Natur, weil jeder seinen Müll irgendwo hin kippt. Andere Gruppen befassen sich mit Themen wie HIV, Jugendschwangerschaften, Politik, Medien und Tourismus.

Die andere Jugendgruppe in der ich bin ist eine Love Life Gruppe. So etwas gibt es auch in Deutschland, habt ihr ja evtl schon mal gehört. Im Prinzip geht es darum, dass Jugendliche andere Jugendliche aufklären und ihnen den Umgang mit Sexualität etc erklären. Das ganze wird so gemacht, dass z.B. Workshops in Schulen oder ähnlichem angeboten werden. Da in Südafrika jedoch zurzeit alle Schulen mit den Abschlussprüfungen für das vergangene Schuljahr beschäftigt sind, habe ich so einen Workshop leider noch nicht mitgemacht. Die Gruppe ist zurzeit mehr oder weniger auf Standby und plant nur schon mal fürs nächste Jahr. Allerdings sind die Zusammenkünfte mit Sport etc immer sehr lustig. Leider gab es da in der  letzten Woche einen kleinen Zwischenfall, so dass ich noch nicht weiß ob ich diese Gruppe in Zukunft weiterhin besuchen will. Muss ich mal sehen.

 

Ausflugstechnisch habe ich seit meiner letzten Rundmail nur zwei Sachen unternommen. Einmal sind wir, zusammen mit zwei Brasilianern, die hier einen Capoeiraworkshop (Traditioneller brasilianischer Tanz) angeboten haben zu einem großen Stausee gefahren. Das war mal etwas Naturerlebnis und ganz interessant. Allerdings ist touristisch nicht so besonders viel erschlossen gewesen, und Wege auf denen man etwas spazieren hätte können gab es nicht. Wir sind dann auf der Uferstraße zwischen den Autos etwas lang gelaufen und haben uns die Staumauer angesehen. Ansonsten sind wir mit den Brasilianern noch na Soweto gefahren. Das ist mit das bekannteste Township der Welt und in der Nähe von Johannesburg. Hier haben damals die Aufstände gegen die Apartheid begonnen und auch Nelson Mandela ist hier aufgewachsen. Wir haben da ein Museum besucht, ein Mahnmal, das Nelson Mandela Haus und natürlich das Wahrzeichen, die zwei großen Kühltürme eines alten Atomkraftwerks.

 

Danach haben wir leider nix mehr unternommen. Alle geplanten Ausflüge oder Exkursionen mussten leider spontanen und nicht planbaren Vorkommnissen weichen. Ein großer Faktor ist dabei auch nach wie vor die große Unorganisiertheit meiner Organisation hier vor Ort. Uns wird zwar immer gesagt, dass sich das bessert, und im Moment scheint auch eine kleine Umstrukturierung stattzufinden, in der Köpfe rollen, aber da habe ich mittlerweile den Überblick verloren. Ich bin zum Glück mit meiner Arbeit davon unabhängig und gehe nur zu den Wöchentlichen Meetings, aber zum Beispiel weiß ich wieder mal noch nicht, was wann wie und wo morgen geplant ist. Wird also wieder kurzfristig und spontan.

 

Ein bisschen mehr Flexibilität und Mobilität habe ich mir jetzt aber dadurch verschafft, dass ich mein erstes eigenes Auto gekauft habe. Einen grünen Opel Corsa 1.30i, Baujahr 1997. Er ist jedoch optisch und motortechnisch etwas modifiziert. Dies wusste ich jedoch zum Zeitpunkt meiner Kaufentscheidung noch nicht, da mehr oder weniger meine Gastfamilie das Auto organisiert hat. Es läuft auch auf den Namen meines Gastbruders, da es so mit Anmeldung und Versicherung um einiges leichter ist. Ich bin nur als zusätzlicher Fahrer gemeldet. Wie es jedoch mit gebrauchten Autos so ist, muss ich jetzt erst noch ein par Reparaturen vornehmen, bis ich das Auto wirklich richtig nutzen kann. Jedoch ist mein Gastbruder ausgebildeter Motorenmechaniker und hat ganz gute Kontakte hier, so dass das hoffentlich nicht allzu teuer wird. Autofahren an sich ist auch eine Umstellung, da hier Linksverkehr ist, ein par Verkehrsregeln anders sind und auch Schalten mit der linken Hand ist am Anfang nicht so einfach. Mittlerweile habe ich das aber schon ganz gut raus ;-)

 

Insgesamt kann ich sagen, ist im Moment eigentlich alles okay hier und es geht mir ganz gut. Ich hoffe, dass ich jetzt mit Auto doch noch mal ein par Ausflüge unternehmen kann und noch mal etwas neues hier sehe. Mit Englisch komme ich auch ganz gut zurecht, meine Sprachkenntnisse in Tshwana, Zulu oder Zutu lassen aber leider noch zu wünschen übrig. Aber ich versuche mein Bestes.

Ein kleine Problem habe ich hier mittlerweile leider mit dem essen, da es leider nicht so besonders viel Abwechslung gibt. Im Prinzip gibt es immer Reis oder Pap und dazu entweder Hünchen, Rinderwurst oder Rindfleisch. Da es das jedoch jetzt seit drei Monaten fast jeden Tag gibt, hat man davon langsam genug. Da packt einen dann schon manchmal die Sehnsucht an zuhause und an Mamas Küche ;-)  Allerdings ist das eine Sache mit der ich wohl leben kann. Da sind ein par selber gekochte Ravioli oder ein einfaches und günstiges Essen beim Chinesen am Wochenende schon echte Festmähler.

 

In zwei Wochen beginnen hier die großen Sommerferien. Wer es sich leisten kann fährt irgendwie in den Urlaub und alle Organisationen und Betriebe scheinen hier für einen Monat still zu stehen. Ich bekomme zum Glück Besuch von meiner Familie, worauf ich mich schon riesig freue. Dann mache ich mit denen auch noch mal etwas Sightseeing, mit Kapstadt, Port Elizabeth und der Gardenroute. Plant jemand von euch auch einen Besuch, vielleicht zur Fußball-WM 2010? Sagt mir bescheid, ich freue mich riesig.

 

Fußball-WM ist  hier sowieso ein großes Thema. Alles ist nur noch darauf fixiert und konzentriert, als würde danach die Welt untergehen. Fast überall in den Städten ist Baustelle und es werden Stadien, Straßen, Autobahnen, Hotels und Bahnhöfe gebaut. Ich weiß echt nicht woher das ganze Geld dafür kommt, vor allem weil sonst für nix Geld da zu sein scheint. Ich habe mich allerdings auch als Freiwilliger bei Fifa beworben, vielleicht werde ich ja Einweiser im Stadion oder so.

 

Am Freitag ist mir noch etwas Lustiges passiert, da war ich auf so einer richtigen Hausparty, wie man es aus amerikanischen Filmen kennt. Ich dachte so was würde ich in echt wohl niemals erleben. Ich bin da hingekommen, weil ich um zwei Ecken Kontakte zu ner Jazzband hatte, die wiederum Kontakte zu der Party hatten. Uns kannte da niemand, aber das hat auch keinen gekümmert. Das ganze Haus war am feiern, alles war kaputt und dreckig und einige lagen mitten im Trubel und haben gepennt, weil sie so fertig waren. Wir haben uns auch mit der Gastgeberin unterhalten, die hat jedoch nicht mal gefragt wie wir heißen und was wir auf ihrer Party machen, sie hat uns nur munter Getränke angeboten. Ich konnte nur leider nix trinken, weil ich den Abend noch Auto fahren musste. So konnte ich den anderen in ihrem Vergnügen nur zuschauen und habe lustige Fotos gemacht. Aber war trotzdem schon ein Erlebnis.

 

Neue, lustige Anekdoten fallen mir ansonsten leider gerade keine ein und ich hoffe mal, dass ich sonst auch nix wichtiges vergessen habe. Wenn ihr noch Fragen habt oder was wissen wollt, schreibt einfach. Ich freue mich immer sehr aus Neuigkeiten aus der Heimat, egal ob per Mail oder Karte. Wer Interesse an ein par mehr Fotos hat kann mal bei Schülervz schauen, da habe ich schon welche hochgeladen, und auch bei Facebook will ich bald welche reinstellen.

 

Joa, das war es erstmal, haltet die Ohren steif und vergesst mich nicht. Bis bald

Jasper

Bericht 4: Meine zweite Mail an euch

Hallo ihr Herbstmenschen ;-)

 

Viele sonnige Grüße aus dem heißen Südafrika! Ich hoffe es geht euch allen gut.

Ich bin jetzt schon über einen Monat in Südafrika und es wird langsam Zeit, euch einen zweiten Bericht zu schicken, um euch auf dem Laufenden zu halten.

 

In der Woche nach dem Zoo, habe ich im "Home of Hope" gearbeitet, einem Heim für Frauen und Kinder, die auf der Straße gelebt haben. In dem Heim selber gab es nicht so viel für mich zu tun, jedoch engagieren sich die Frauen dort auch sozial für andere Projekte, in denen ich helfen konnte. So sind wir z.B. mal zum "New BeginningZ" gefahren, einem Kinderheim für Kinder, die an der Babyklappe abgegeben wurden. Dort habe ich beim Füttern von 15 Säuglingen geholfen (soweit ich bei kleinen Kindern helfen kann) und danach war meine Aufgabe, eine ganze Dreifachgarage voll mit Sachspenden zu sortieren. Also Windeln, Spielzeug, Kleidung, Betten, Kinderwagen und vieles mehr. Eine andere Aktion mit dem Home of Hope war, das Verteilen von Kleiderspenden an bedürftige Familien im Township. Wir haben eine Liste mit Personen bekommen, auf denen ihrer Kleidergrößen verzeichnet waren. Anschließend haben wir aus einem riesigen Berg Klamotten für jede Person die richtigen Anziehsachen herausgesucht und in Plastiktüten verpackt. Am Nachmittag sind wir dann mit dem Minibus zu den Leuten gefahren und haben ihnen die Sachen gebracht. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr sich manche über ein einfaches Paar Schuhe freuen!

 

Das "Home of Hope" ist mittlerweile zu einer Art Ausgangsbasis für uns Freiwillige hier geworden, solange unsere Organisation noch kein eigenes Büro hat. Da das "Letsema Centre" (www.letemacentre.com) in dem ich hier eigentlich arbeite noch recht neu ist, halten wir unsere Meetings immer im HoH ab. Einige Mädels im HoH sind außerdem ungefähr in unserem Alter, so dass wir uns mit denen schon etwas angefreundet haben.

 

An Wochenende war dann die große "Pretoria Show", eine Mischung aus Industriemesse und Schützenfest. Ist etwas vergleichbar mit der Wunstorfer Wirtschaftswoche, nur sehr viel größer. Da konnte man sich alles kaufen, was in Pretoria und Umgebung so hergestellt wird. War echt spannend zu sehen, wie Großveranstaltungen in Südafrika organisiert sind, und wie eine südafrikanische Achterbahn aussieht. Da bekommt man weniger Nervenflattern wegen dem Streckenverlauf, also aus Angst, dass die rostigen Schienen gleich brechen. Es ist aber alles gut gegangen ;-)

 

Meine dritte Woche in Südafrika habe ich wieder zum Teil im Home of Hope verbracht. Jedoch habe ich auch zwei Tage bei einem Seminar einer anderen Organisation (TLF) mitgemacht, die auch 11 Freiwillige aus Deutschland hier hat. Dort haben wir ne ganze Menge über Pretoria gelernt, und auch ein paar Sehenswürdigkeiten abgeklappert. Außerdem ist es ja immer gut, Kontakt zu anderen deutschen Jugendlichen aufzunehmen, die auch in Südafrika sind. Die Woche habe ich ansonsten noch diverse andere Arbeitsstellen abgeklappert, in denen ich in Zukunft evtl. für einige Zeit arbeiten werde.

 

Die vierte Woche habe ich in der Schule meiner Gastmutter verbracht. Dort gibt es eine Bibliothek mit Schulbüchern und Allerlei, die jedoch sehr durcheinander war, wie man es sich bei einer Grundschule halt vorstellen kann. Meine Aufgabe war also, alles zu sortieren und vernünftig zu beschriften. Damit habe ich die ganze Woche verbracht, da es eine menge Arbeit ist. Dabei habe ich hier aber auch etwas den Ablauf der Schule kennen gelernt. Das ist nicht zu vergleichen mit einer deutschen Schule. Jeden Morgen wird zum so genannten "Assembley" angetreten. Da stellt sich die ganze Schule in Reih und Glied auf, dann werden zwei christliche Lieder gesungen und ein Gebet gesprochen. Anschließend gibt es eine kurze Ansprache der Schulleiterin, oder eines anderen Lehrers und dann wird die Nationalhymne gesungen. Zum Schluss marschieren alle im Gleichschritt und singend in ihre Klassenräume und beginnen mit dem Unterricht. Auch die Autorität der Lehrer ist hier eine ganz Andere. Die Schüler tragen die Taschen der Lehrer, waschen das Frühstücksgeschirr der Lehrer ab, oder bringen den Müll weg. Außerdem wird vor oder nach der Schule vor den Klassenräumen der Boden geschrubbt. Da sitzen dann einige Schüler mit Bürsten und schrubben den Boden. Es sieht so ein bisschen so aus, wie man es aus Schiffsfilmen kennt, wenn das Deck geschrubbt wird. Schuluniformen sind hier eine Selbstverständlichkeit, und es gibt für die verschiedenen Tage unterschiedliche Farben. Montags und dienstags ist die Schuluniform Blau-Gelb, mittwochs Gelb und donnerstags und freitags Schwarz-Weiß. Die Klassen haben hier im Durchschnitt 50 Schüler und die Stühle und Tische sind echt nicht besonders gut. Da ich der Gast eines Lehrers war, wurde auch mir der Rucksack getragen und als ich dann die Schüler den Fußboden schrubben sah, musste ich doch erst mal Schlucken und an meine eigene, wohl behütete Schulzeit in Deutschland, in einem doch echt guten Schulsystem denken (ich hätte nie gedacht, dass ich so was mal schreiben würde). Mir wird erst jetzt klar, wie gut ich es doch hatte.

 

Am Freitag habe ich bei einer so genannten "Relocation" zugeschaut. Unter Relocation versteht man die Umsiedlung von illegalen Blechhüttensiedlungen, in offizielle Wohngebiete. Meine Gastfamilie engagiert sich dabei ganz stark, und hilft auch mit ihrem eigen LKW beim Umzug. Das Problem bei den selbst gebildeten Squattercamps ist, dass es dort keine Wasserversorgung, Strom oder überhaupt Straßen gibt. Also hat sich die Regierung vorgenommen, die Siedlungen zu räumen und die Menschen in erschlossenen Gebieten unterzubringen. Also wird mehr oder weniger die ganze Blechhütte auf einen LKW geladen und an den neuen Ort gefahren. Jedoch wollen viele Menschen nicht umgesiedelt werden, entweder weil sie keinen Strom oder Wasser bezahlen wollen/können, oder weil sie teilweise schon über 15 Jahre an dem Ort leben. So gab es auch dieses Mal Probleme, so dass die ganze Aktion abgebrochen werden musste. Mein Gastvater ist bei der ganzen Sache eine Art Koordinator und versucht den Umzug von den Familien zu organisieren, die umziehen wollen und sich freiwillig gemeldet haben. Da jedoch der Großteil nicht umziehen will, und diese Leute Angst haben, dass sich eine Art Kettenreaktion entwickelt, hindern sie auch die am Umzug, die umziehen wollen. Es hat sich also recht schnell eine wütende Traube von Menschen entwickelt, die mit Steinen schmeißen wollten und gedroht haben die LKWs zu demolieren. Ich musste daraufhin ins Auto und durfte nicht mehr aussteigen, da es wohl sonst zu gefährlich für mich geworden wäre. Auch die Polizei macht hier bei solchen Sachen nicht viel, wenn es nicht direkt vom Polizeibüro befohlen wird. So fahren Streifenfahrzeuge einfach weiter, auch wenn man sieht, dass sich hier großes Konfliktpotenzial entwickelt, aus Angst, selber verletzt zu werden. Die Aktion wurde also aus Sicherheitsgründen abgebrochen, so dass ich keinen richtigen Umzug gesehen habe.

 

Samstag habe ich mich dann mit Sebastian, dem anderen Freiwilligen zusammen getan und angefangen den Pool bei seiner Gastfamilie zu säubern. Die Pumpe ist nämlich leider kaputt, und das Wasser musste dringend gewechselt werden. Da sein Gastvater keine Zeit/Lust hatte sich darum zu kümmern, wir aber gerne den Pool benutzen wollten, haben wir einfach mal angefangen den Pool lehr zu schöpfen. Hat schon mal jemand versucht einen Pool lehr zu schöpfen?!? Man glaubt nicht, wie viel Wasser da drin ist! Wir haben also von morgens um 10 bis abends um 7 geschöpft und sind dann tot ins Bett gefallen. Allerdings hatten wir da fast alles Wasser raus! Geholfen hat uns auch das Unterdruckprinzip, also wenn ein Schlauch mit Wasser gefüllt ist und das eine Ende niedriger als das andere Ende liegt, fließt das Wasser ja logischer weise raus und saugt damit anderes Wasser nach. (Schwer zu erklären, ich hoffe jemand hat es verstanden^^). Somit konnten wir auch einen Teil des Pools lehr saugen, ohne eine Pumpe zu haben. Allerdings funktioniert das nur bis zu einem bestimmten Höhenunterschied, so dass wir ungefähr zwei Drittel schöpfen mussten.

 

Am Sonntag war dann bei meiner Gastfamilie ein großes Fest, da die ältere Tochter bald heiratet, und der Brautpreis übergeben wurde. Der Brautpreis war eine Kuh und ein Kalb, die die folgenden Tage in unserem Vorgarten gegrast haben. Der Brautpreis wird hier in der Tradition verrichtet, als Dankeschön an die Eltern der Frau, dass sie eine so schöne Ehefrau für den Bräutigam großgezogen haben. Dafür werden sie quasi entlohnt. Den Tag über gab es dann sehr viel Essen, eine traditionelle Tanzgruppe (golden youth club, für die die ihn kennen) hat ein par Tänze aufgeführt und es wurde viel getrunken und geredet.

 

Die fünfte Woche stand dann ganz im Zeichen der Kuh, da sie leider falsch Transportiert worden war, und in der Folge nicht mehr stehen konnte. Wir haben alles Mögliche versucht um sie wieder aufzupäppeln, aber am Ende wurde sie doch geschlachtet. Jetzt muss die Familie des Bräutigams eine neue Kuh bringen, da sie keine gesunde und starke Kuh bezahlt hat. Sogar der Tierarzt konnte nicht mehr helfen und auch die Tipps und Tricks eines Farmers, den wir um Rat gefragt haben, haben nix gebracht. Das Problem war, dass die Kuh über 24 Stunden im liegen Transportiert worden war, und dabei der Magen wohl schaden genommen hat. In der Folge konnte die Kuh nix mehr essen und hatte  so also keine Kraft mehr zum aufstehen. Für die die es interessiert, Kühe immer nur im Stehen transportieren!

 

Hier sind seit Mittwoch Ferien, und deshalb bin ich am letzten Schultag mit den Lehrern der Schule zu einer Art Brunch gefahren. Das war in einem alten Farmhaus etwas auf dem Land, das total protzig hergerichtet war. Da konnte man sich mal vorstellen, wie die reichen Weißen hier während der Apartheid gelebt haben. Aber mit den ganzen schwarzen Lehrern da, war es doch insgesamt eine sehr lockere und lustige Atmosphäre, auch wenn es nicht so ganz meine Altersklasse wahr^^.

 

Dieses Wochenende habe ich dann auch den ersten kleinen Ausflug unternommen, zu einem Meteoritenkrater hier in der Nähe. Dazu habe ich mich mit den anderen beiden Freiwilligen aus meiner Organisation, und ein par anderen deutschen Austauschschülern (auch eine Französin) in meinem Township zusammen getan, und ein Taxi gechartert. Wir haben dann eine kleine Wanderung um und in den Krater unternommen und anschließend etwas gerillt. War echt ne coole Aktion, allerdings war es der bisher heißeste Tag hier, so dass wir echt ganz schön geschwitzt haben. Hier ist jetzt Frühling und so langsam werden die Baume und Büsche grün. Auch wenn jetzt die Regenzeit im Jahr hier beginnt, ist es doch meistens sehr heiß und es regnet nur relativ wenig und meist nachts.

 

Wie sieht es bei euch aus? Ich kann mir den Herbst im Moment bei euch gar nicht mehr richtig vorstellen ;-) Vielen Dank auch für eure Mails, die ihr mir geschrieben habt. Ich freue mich immer sehr darüber, was von euch zu hören. Bitte seht es mir nach, dass ich nicht auf alle Mails individuell antworte, da ich nach wie vor ein kleines Internetproblem habe. Ich habe zwar mittlerweile Internet auf meinem Laptop, jedoch läuft das über UMTS und ist daher relativ teuer, so dass ich sparsam damit umgehen muss.

 

@Azubis und Studenten: Ich hoffe mal, eure neu angefangenen Sachen machen euch immer noch so viel Spaß, wie ihr mir in den ersten Mails geschrieben habt. Berichtet mir mal ein bisschen wie es bei euch so weiter gegangen ist, da das ja nächstes Jahr auch noch alles auf mich zukommt^^. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg und Spaß.

 

@Dritte Herren: Was von eurem Saisonstart bis nach Afrika dringt kann sich ja echt hören lassen. Da werde ich ja direkt neidisch, bei diesen Spielen nicht dabei gewesen zu sein. Macht weiter so! Ich drücke euch die Daumen. Und schreibt  mir bitte noch mal die Mailadresse von Arnd (wenn er die Mails auch bekommen will), ich habe leider eine falsche.

 

Ja, das war es erstmal von mir, Ich hoffe, ich habe nix vergessen. Ich schreibe dann mal wieder, wenn es etwas Neues gibt.

Viele liebe Grüße

Jasper

Bericht 3: Meine ersten Eindrücke aus Afrika

Ein freundliches „Hallo“ an alle Daheimgebliebenen!

 

Jetzt, da fast die ersten zwei Wochen hier in Afrika um sind, wird es glaube ich Zeit, die erste kleine Rundmail an euch zu schreiben. Die ersten Wochen sind ja immer die Spannendsten und ich kann euch sagen, hier ist einiges anders als in Deutschland. Aber ich fange einfach mal am Anfang an.

Am Dienstag, den 18.08.09 ging es für mich am Bahnhof in Wunstorf los. Einige von euch haben mich da ja auch noch zum Zug gebracht. Die Reise zum Frankfurter Flughafen und die anschließenden Flüge über Dubai waren alle ohne besondere Vorkommnisse und alles lief wie geplant. Leider habe ich von Dubai nur sehr wenig gesehen, da ich das Flughafenterminal nicht verlassen konnte und ich leider in der Mitte des Fliegers saß, so dass ich auch nicht rausschauen konnte.

In Johannesburg angekommen, wurde ich von Bennitto, dem Organisator hier in Südafrika empfangen. Anschließend brachte mich Aubrey, mein Mentor für dieses Jahr zu meiner Gastfamilie. Schon auf diesem Weg traf mich der „Kulturschock“ in voller Härte. Das erste ist, hier ist Linksverkehr. Da ich das noch nie zuvor gesehen hatte, war es eine ganz schöne Umstellung für mich. Außerdem ist der Verkehr und der Fahrstil hier ganz anders, als im geregelten Europa. Man fährt hier z.B. auch bei hohen Geschwindigkeiten bis auf wenige Meter auf den Vordermann auf, und die Sicherheitsgurte sind, wenn überhaupt vorhanden, nur zur Dekoration. Man legt sie nur an, wenn am Tag zuvor in der Zeitung angekündigt wurde, dass die Polizei das kontrolliert. Auch das Mitfahren auf der Ladefläche eines Pickups oder LKWs ist hier durchaus üblich und normal. Ansonsten fahren hier Autos rum, die in Deutschland nur noch in Museen zu sehen sind, oder auf irgendwelchen Abwrackfriedhöfen. Hier wird ein Auto so lange gefahren, bis es einfach nicht mehr fahren kann und auch nicht mehr zu reparieren ist. Das war erstmal ein kurzer Eindruck zum Verkehr.

Das Zweite neue für mich waren die Wohn- und Lebensverhältnisse von vielen Menschen hier. Ich hatte zwar schon viele Fotos und Reportagen von Blechhüttensiedlungen und staubigen Straßen gesehen, aber wenn man dann selber ganz real an sehr vielen vorbeifährt, ist das doch ein ganz anderes Gefühl. Ich wohne selber auch im so genannten „Township“, allerdings in einer besseren Gegend. Hier gibt es zwar auch vereinzelt noch Blechhüttenverschläge, das meiste sind jedoch schon richtige Häuser. Meine Gastfamilie ist echt super nett und ich verstehe mich gut mit ihnen. Thomas Tlali ist ein pensionierter Schulrektor und Pauline Tlali ist auch eine höhere Persönlichkeit in der Schulverwaltung. Ansonsten gibt es noch den 20 jährigen Sohn Tato der eine Ausbildung zum Automechaniker macht, die 15 jährige Agnes die in die 9te Klasse geht und die 26 jährige Franzina, die allerdings nicht mehr zu Hause lebt und nur an Wochenenden zu Besuch kommt. Dadurch, dass ich viel mit dem Sohn herumlaufen kann und er mich auch fast überall hin mitnimmt, habe ich schon einige Kontakte geknüpft und schon vieles erlebt. Das ist echt super gut gelaufen. Leider ist mein Township von der Innenstadt von Pretoria, wo die andren beiden Freiwilligen (Sebastian und Nadia) aus Deutschland leben ungefähr eine Autostunde entfernt. Deswegen kann ich mich mit denen leider nur sehr selten treffen und was unternehmen. Deshalb bin ich da etwas isoliert, und auch die gemeinsame Projektarbeit ist daher sehr koordinationsaufwändig und schwierig. Auch „eben mal schnell“ einen Einkauf zu machen ist nicht möglich. Ein weiteres Problem ist, dass die Internettechnik hier nicht besonders weit fortgeschritten ist. Meine Gastfamilie ist nur über ein 56k Modem angeschlossen und selbst das örtliche Internetcaffee verfügt nur über etwas wie ISDN. Auch Flatrateverträge sind hier nicht üblich, so dass es hier sehr schwierig und teuer ist das Internet zu benutzen. Skypen ist leider wohl gar nicht drin und selbst das Verschicken von einigen wenigen Fotos bereitet schon Schwierigkeiten. Deswegen wird wohl leider auch das Arbeiten an meiner Hompage sehr spärlich ausfallen und Emailnachrichten kann ich leider immer erst nach einigen Tagen beantworten. Nichts desto trotz freue ich mich natürlich riesig über die Nachrichten die ihr mir geschrieben habt und die ich auch versuche alle irgendwie zu beantworten.

Die erste Tage hier habe ich damit verbracht meine Gastfamilie kennen zulernen und mit dem Sohn zusammen die nähere Umgebung zu erkunden. Er hat mich z.B. immer mitgenommen wenn er zu Freunden gefahren ist, oder etwas erledigen musste. Deshalb kenne ich einige Teile des Townships mittlerweile so einigermaßen. Außerdem habe ich mir ein südafrikanisches Handy zugelegt, also wenn ihr mir ne sms schreiben, oder mich mal anrufen wollt, dann bitte unter 0027827699931. Meine Adresse hier ist übrigens: Pretoria, Mabopane Unit U, Nr. 2219. Diese komische Angabe kommt daher, dass die Straßen im Township keinen Namen haben und einfach in große Quadrate eingeteilt werden in denen die Häuser durchnummeriert sind. Wenn ihr mir jedoch Post schicken wollt dann bitte an folgende Adresse:

 

P O Box 130

Temba

0407

South Africa

 

Am Dienstag ging es für mich dann endlich los mit Arbeiten. Wir hatten eine Stelle im Zoo von Pretoria organisiert bekommen, da die Tierpfleger gerade gestreikt haben. Als wir dann anfingen zu arbeiten war der Streik zwar schon wieder vorbei, wir durften aber trotzdem bleiben. So habe ich die Tage dann mit Tiere füttern, Käfige putzen und chilligem Herumlaufen im Zoo verbracht. Die Arbeitsweise der Südafrikaner ist nämlich sehr gelassen und man schlendert immer mehr als das man geht. Freitag war dann ein Besuch in der Botschaft geplant um uns dort anzumelden, als wir dann jedoch da waren, sagte man uns, dass man das man sich gar nicht anmelden müsse/könne. So sind wir unverrichteter Dinge wieder gefahren und haben den Tag noch genossen.

Auch feiern kann man hier in Südafrika scheinbar ganz gut. Ich bin letzte Woche mit dem Sohn und der älteren Tochter der Gastfamilie im Taliban-Club gewesen. Der Club wird mehr oder weniger nur von Schwarzen besucht, so dass ich der einzige weiße dort war. Er liegt im Nachbartownship und ist, verglichen mit einem deutschen Club, zwar recht einfach und hier und da auch etwas heruntergekommen, aber trotzdem war ne echt gute Stimmung. Die Tochter promoted Musik und Künstler, so dass sie dort ganz gute connections hatte und wir auch in den VIP-Bereich konnten J. Dabei haben mich dann auch gleich ein par schwarze Mädels angesprochen. Die stehen hier wohl auf nette weiße^^

Diesen Freitag war ich dann mit ein paar anderen „Deutschen“ in Pretoria feiern. Das war das totale Kontrastprogramm. Die Deutschen leben meistens in der 4ten Generation hier, sprechen aber untereinander noch Deutsch (wenn auch stark mit Englisch vermischt) und scheinen eine relativ starke Gemeinschaft hier zu haben. Nadia und Sebastian haben sie durch Zufall kennen gelernt. Der Clubbezirk in dem wir dann waren wurde dann wiederum nur von Weißen besucht und wirkt schon sehr europäisch. Abgesehen vom anderen Bier und der Sprache würde einem der Unterschied zu Deutschland kaum auffallen.

Das hat dann auch meinen Endruck wieder bestätigt, dass hier zwei Gesellschaften parallel zueinander leben und sich kaum vermischen. Die Apartheid ist hier zwar jetzt schon seid über 15 Jahren vorbei, allerdings wird es glaube ich noch viele viele Jahre dauern, bis sich die Schwarzen und die Weißen etwas mischen und wirklich nebeneinander leben.

Eine andere, neue Sache für mich ist der Faktor Sicherheit. Insgesamt ist es glaube ich nicht so schlimm wie man immer denkt. Ich habe zwar auch schon nachts eine Schießerei in der Nähe gehört, aber Tagsüber ist mir noch nichts aufgefallen. Die Häuser hier haben alle vergitterte Türen und Fenster, hohe Mauern drum mit Elektrozaun drauf, so dass man sich drinnen schon ziemlich sicher fühlt. Auf der Straße muss man schon etwas aufpassen was man an Luxus zeigt, aber es ist nicht so, dass an jeder Ecke jemand steht der einfach nur einen Weißen umbringen will. Die Menschen im Township sind eigentlich alle super nett und man kann sich echt gut mit ihnen unterhalten.

Das Wetter hier ist, auch wenn gerade mal Frühlingsanfang ist, schon so wie bei uns im Hochsommer. Es wird jeden Tag schon richtig richtig warm und man schwitzt eigentlich so ab 10 Uhr. Regen habe ich in den 2 Wochen hier noch gar nicht gesehen, es war lediglich an zwei Tagen mal für ein par Stunden bewölkt.

Was jetzt in Zukunft meine Aufgaben sein werden und wo ich noch so alles arbeite, bekomme ich hoffentlich am Montag gesagt. Man kann sich hier leider nur auf sehr wenig verlassen und es kann auch mal gut sein, das mal einfach was ausfällt oder spontan angesetzt wird. Vieles ist hier halt sehr viel „flexibler“ gehandhabt, was die gute, deutsche Planbarkeit leider sehr beeinflusst. Aber daran habe ich mich mittlerweile fast gewöhnt.

Ich hoffe, ich konnte euch allen einen kleinen Einblick in mein bisheriges Treiben hier geben und ihr konntet euch alles einigermaßen vorstellen. Fotos kann ich auf Grund der Internetsituation leider nur in sehr beschränkten Maßen mitschicken. Ich werde auch in Zukunft weiter versuchen euch auf dem Laufenden zu halten und möglichst regelmäßig zu schreiben. Was ist bei euch so los? Was habe ich verpasst?

 

Viele Grüße aus dem sonnigen Südafrika!

Jasper

 

Bericht 2: Abschiedsfete am 15.08.2009

 

Gestern Abend kamen noch mal alle Freunde und Bekannten vorbei, um mit mir meinen Abschied zu feiern. Ich hatte zu einer kleinen Gartenparty eingeladen. Es war ein schöner, lustiger Abend und sogar die Polizei schaute mal vorbei. (Ein Nachbar hatte sich wohl wegen der angeblichen Lautstärke beschwert, dabei fanden weder wir, noch die Polizei die Musik wirklich zu Laut…^^) Auch wenn einige von euch schon früh wieder gehen mussten und andere einen Schluck zuviel getrunken hatten, habe ich mich sehr gefreut, dass ihr alle vorbeigekommen seid!

 

In diesem Zusammenhang möchte ich mich auch noch mal ganz herzlich für die supercoolen, aufwändigen und kreativen Geschenke bedanken! Sie werden mich immer an euch erinnern wenn ich mal nen Durchhänger habe ;-) und auch sonst sehr nützlich sein.

Die dichterischen Leistungen von euch möchte ich dabei nicht in Vergessenheit geraten lassen und deshalb stelle ich sie hier nochmal online:

 

Lange Leute, weite Reise.

Wir sagen Tschüss aus unsre weise

und wünschen dir in Afrika

Es werde alles wunderbar.

Zum Anfang schenken wir dir Geld,

dass dich dann dort am Leben hält.

Und schaff dir eine Webcam an,

damit dich jeder sehen kann.

Dann trinken wir zusammen Bier,

du dort, und ich bei mir.

Bald bist du auch wieder da,

dann machen wir groß Tralala.

Denn die Zeit geht ganz schnell um.

Wenn nicht, wärs nämlich ganz schön dumm.

Also wünschen wir dir ´ne schöne Zeit,

die du genießt mit Heiterkeit

Bleib gesund und komm bald her

Dann feiern wir noch umso mehr.

(Christoph)

 

 

DANKE noch mal an alle für den tollen Abend!

 

Da es am Dienstag schon losgeht, werde ich jetzt noch die letzten Sachen in den Koffer packen und verbliebene Einzelheiten klären. Allen, die ich nicht mehr am Bahnhof sehen werde, wünsche ich ein schönes Jahr und ich hoffe wir hören voneinander.

 

Bis bald

Jasper

  

Einige Eindrücke des Abschieds gibt es >>hier<<

 

 

Bericht 1: Das Vorbereitungsseminar

 

Vom 02.07.2009 bis zum 12.07.2009 trafen sich alle Freiwilligen des VNB für ein zehntägiges Vorbereitungsseminar im Tagungshaus Drübber bei Dörverden.

Während der Zeit beschäftigten wir uns mit Themen und Situationen, die uns im Gastland erwarten und klärten offene Fragen. Außerdem erhielten wir ein kleines Training, wie man mit den Werten und Normen der Menschen in unserem Gastland am besten umgeht und wie wir uns in unbekannten Situationen verhalten.

Neben dem Seminarprogramm lernten wir Freiwilligen uns untereinander kennen. Wir kochten zusammen, erarbeiteten gemeinsame Projekte (wie diese Homepage), feierten z.B. den Geburtstag von Max und saßen manchmal bis spät in die Nacht am Feuer und erzählten. Auch wenn das Tagungshaus nicht gerade ein Luxushotel war und die Unterbringung sehr einfach, hat es doch auch Spaß gemacht und wir Freiwilligen sind nun hoffentlich alle best möglich vorbereitet auf unser Auslandsjahr.

 

Bilder von der ganzen Woche gibt es >>hier<<

 

 

 

 

 

Aktuelles

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Sonntag, 25. Juli 2010

 

Brasilien:

 

Zurück in Deutschland...

Quartalsbericht Nr. 4

(Bericht von Nico online)

 

Neue Impressionen aus Mauá/ Der Berg ruft...

(Fotos von Nico online)

 

Love Life Workshoptour

(Bericht von Nico online)

 

Adventure Camp 2010

(Kurzgeschichte von Nico online)

 

Quartalsbericht Nr.3

(Bericht von Nico online)

 

 

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Samstag: 15. Mai 2010

 

Südafrika:

 

Neuer Bericht und Bilder von Nadia

 

 

 


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